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Regionalplan
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Begründung zu III. - Bevölkerung und Arbeitsplätze

Begründung zu 2:
Entwicklung der Arbeitsplätze 


Begründung zu 2.2:


Mit den Wirtschaftsbereichen verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Baugewerbe stellt das produzierende Gewerbe über die Hälfte aller Arbeitsplätze und bildet damit den größten Wirtschaftssektor in der Region. Der sekundäre Sektor steht jedoch vor gerade für diese Region spezifischen Problemen. Diese ergeben sich aus der Zugehörigkeit zum Zonenrandgebiet und zu Gebieten, deren Struktur zur Verbesserung und zur Erhaltung gesunder Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig gestärkt werden soll, sowie aufgrund der historisch gewachsenen industriell geprägten Wirtschaft mit vorherrschender Verbrauchsgüterindustrie und den daraus entstehenden Umstrukturierungsprozessen. Während sich die Beschäftigtenzahl im Handwerk in allen Regionsteilen konstant hielt, ging sie bei den industriellen Arbeitsplätzen zurück.
Die Abnahmen sind nicht nur durch die konjunkturelle Entwicklung bedingt, sondern auch Folgen einer intensiven Rationalisierung, Modernisierung und Umstellung, mit denen Produktivitätserhöhungen bewirkt werden. Dadurch wird jedoch die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und die Sicherheit der verbleibenden Arbeitsplätze verbessert.

Die zu erwartenden Veränderungen der Arbeitsplatzstruktur dürften weitgehend von den be-stehenden Betrieben hervorgerufen werden. Daneben bedarf es weiterhin großer Anstrengungen, das Arbeitsplatzangebot zu erweitern. Im Zuge des Strukturwandels und der technischen Entwicklung verlorengehende Arbeitsplätze müssen durch neue qualifizierte Arbeitsplätze im mittelständischen Bereich, in Industrie, Handwerk und Gewerbe ersetzt werden.
Im Reservoir qualifizierter Arbeitskräfte liegt ein entscheidendes Innovationspotential für die ansässige Wirtschaft. Auch die beruflichen Möglichkeiten für Frauen sind günstiger als in anderen Regionen. Deshalb wird angestrebt, die Bedeutung des produzierenden Gewerbes für die Entwicklung der Region weiterhin zu stärken.

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