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Regionalplan
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Begründung zu III. - Bevölkerung und Arbeitsplätze

Begründung zu 2:
Entwicklung der Arbeitsplätze 


Begründung zu 2.1:


Zwischen 1961 und 1970 ging die Zahl der Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft mit 37 Prozent etwa wie im Landesdurchschnitt (36,2 Prozent) zurück. Bis 1978 betrug die Abnahme in der Region 14,1 Prozent, in Bayern 15,1 Prozent. Auch künftig wird sich ein Rückgang im Zuge des allgemeinen Strukturwandels kaum vermeiden lassen. Nach der Status-quo-Prognose des Landesentwicklungsprogramms (Begründungsteil) wird die Zahl land- und forstwirtschaftlicher Arbeitsplätze in der Region von 1978 mit 25500 auf 18000 im Jahr 1990 und 13900 im Jahr 1995 zurückgehen. Die Freisetzungsrate beträgt demnach bis 1990 29,4 Prozent, in Bayern 30,8 Prozent. Im Zeitraum 1990 bis 1995 wird eine Freisetzungsrate von 29,8 Prozent, in Bayern von 20,4 Prozent erwartet. Wegen der insgesamt schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt sind Arbeitsplätze in landwirtschaftlichen Betrieben wieder attraktiver, ihre Abnahme ist in jüngster Zeit deutlich kleiner geworden. Voraussichtlich dürfte der Rückgang der Arbeitsplätze deshalb geringer ausfallen als prognostiziert.

Zur Versorgung der Bevölkerung ist auch künftig ein ausreichender Bestand an landwirtschaftlichen Betrieben unbedingt erforderlich. Dies gilt vor allem für Gebiete mit vergleichsweise günstigen Produktionsbedingungen, wie sie hauptsächlich im Südwesten der Region bestehen. Die landwirtschaftlichen Betriebe haben auch große Bedeutung für die Landschaftspflege sowie die Erhaltung und Entwicklung der vorhandenen großräumigen Erholungslandschaften. Das Ausscheiden von Arbeitskräften aus der Land- und Forstwirtschaft sollte sich daher in engen Grenzen halten.

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