Startseite  |  Impressum  |  Sitemap  |  Datenschutz
Regionalplan
Druckversion
Begründung zu III. - Land- und Forstwirtschaft
Zu 1 Landwirtschaft
Zu 1.1.3 Der Begriff "mit weniger günstigen Erzeugungsbedingungen" entspricht dem Begriff "mit ungünstigen Erzeugungsbedingungen" laut Agrarleitplan.

Insbesondere in den genannten Räumen sind die Erzeugungsbedingungen größtenteils wesentlich ungünstiger als in den unter 1.1.1 Abs. 1 erwähnten. Dies betrifft vor allem die Boden- und Klimaverhältnisse, aber auch die Marktlage. Weite Bereiche werden als landwirtschaftliche Problemgebiete eingestuft. Hier geht die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe immer noch überdurchschnittlich zurück. Die wirtschaftlichen Bedingungen für die verbliebenen Betriebe dürfen nicht verschlechtert werden, weil ein weiterer Rückgang die Erhaltung dieser Gebiete als funktionsfähige Räume mit ausreichend ausgelasteter Infrastruktur in Frage stellen würde. Die Landwirtschaft hat hier auch die Aufgabe, die Kulturlandschaft zu erhalten. Andere fachliche Belange, insbesondere des Naturschutzes und der Landschaftspflege, sind bei strukturverbessernden Maßnahmen zu berücksichtigen.
Frankenwald und Fichtelgebirge sind die ausgeprägtesten landwirtschaftlichen Problemgebiete der Region. Die Bodenqualitäten und Klimabedingungen reichen für eine rentable Ackernutzung oft nicht aus. Zur Erhaltung der ökonomischen Grundlagen sind daher geeignete Maßnahmen notwendig. Eine besondere Rolle spielen dabei die arbeitsintensive Viehhaltung, besonders als Weidewirtschaft mit Rinder- und Schafhaltung. Im Frankenwald und Fichtelgebirge soll deshalb in Bereichen mit überwiegenden Grünlandflächen neben Milchwirtschaft und Rinderzucht der Übergang zu arbeitsextensiven Formen der Viehhaltung unterstützt werden.
Zurück