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Regionalplan
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Begründung zu III. - Land- und Forstwirtschaft
Zu 1 Landwirtschaft
Zu 1.1.4 Im Fichtelgebirge, im Frankenwald und in Teilen der Nördlichen Frankenalb ist das Erscheinungsbild der traditionellen Agrarlandschaft in Gefahr, weil Teile des Grünlands nicht mehr bewirtschaftet werden und Grenzertragsböden oder Flächen aufgegebener Betriebe häufig aufgeforstet werden. Die charakteristischen offenen Hochflächen und Talwiesen verschwinden dadurch mehr und mehr. Im Interesse der Landeskultur und des Erholungswerts der Landschaft muss dieser Tendenz entgegengewirkt werden. Eine geeignete Maßnahme kann die Übernahme gefährdeter Flächen, insbesondere Grenzertragsböden, durch nutzungs- und pflegebereite Eigentümer und Pächter sein. Ebenso kommt eine Weiterführung der Pflege durch die öffentliche Hand in Frage. Der Biotopflächenanteil an der Naturraumfläche beträgt im Frankenwald und Fichtelgebirge rund 2,9 Prozent. Im Vergleich mit anderen bayerischen Naturräumen ist dies ein zu geringer Anteil. Als wichtige Regenerationsräume für heimische Tier- und Pflanzenarten dienen Biotope dem Artenschutz und der ökologischen Stabilität. Aus der landwirtschaftlichen Nutzung ausscheidende Flächen können deshalb insbesondere in diesen Regionsbereichen zur Erhöhung der Biotopflächen beitragen.
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