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Regionalplan
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Begründung zu III. - Land- und Forstwirtschaft
Zu 1 Landwirtschaft
Zu 1.1.5 In der Region betreiben ca. 1400 Personen Teichwirtschaft. Die meisten Anlagen befinden sich im Norden und Osten der Region. Neben der Nutzung landwirtschaftlicher Problemflächen kann durch die Teichwirtschaft Voll- und Nebenerwerbsbetrieben eine zusätzliche Einkommensquelle erschlossen werden. Da die Arbeitsspitzen von Land- und Teichwirtschaft nicht zusammenfallen, fügt sich der Arbeitsanfall der Teichwirtschaft sehr gut in den üblichen landwirtschaftlichen Betrieb ein. In den seit 1976 durchgeführten Teichbauprogrammen wurden schwerpunktartig, insbesondere in den genannten Bereichen, die Neuanlage und Instandsetzung gefördert, um eine wirtschaftliche Produktion zu erreichen. Zur Sicherung der Versorgung des fränkischen Raumes mit frischem Fisch und zur gewinnbringenden Nutzung landwirtschaftlicher Flächen mit geringer Produktivität sowie zum Besatz der offenen Gewässer mit gesunden einheimischen Satzfischen muss die oberfränkische Teichwirtschaft erhalten und soweit erforderlich entwickelt werden. Hierzu tragen auch Verbesserungen der teichwirtschaftlichen Produktionsmöglichkeiten im Rahmen der Flurbereinigung bei. Im Zusammenwirken mit den Teichgenossenschaften Oberfranken und Oberpfalz wird die Teichwirtschaft durch Sanierung oder Neubau von Teichen, verbesserte Be- und Entwässerung oder Ausbau von Erschließungsanlagen weiterzuentwickeln sein. Dabei ist jedoch erforderlich, dass die Maßnahmen mit den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie der Wasserwirtschaft oder der landwirtschaftlichen Flächennutzung vereinbar sind. In schutzwürdigen Feuchtflächen gemäß Art. 6 d BayNatSchG sind grundsätzlich keine Teichbauten zu errichten.
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