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Regionalplan
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Begründung zu III. - Land- und Forstwirtschaft
Zu 3.2 Maßnahmen der Flurbereinigung
Zu 3.2.3 Die Flurbereinigung schafft nicht nur Voraussetzungen für eine rationelle Landbewirtschaftung, sondern versteht sich als umfassende Ordnungsmaßnahme für den ländlichen Raum. Ihre wegebaulichen Maßnahmen können so konzipiert werden, dass sie zur Verbesserung der Verkehrsverflechtungen im Nahbereich beitragen.
Die Mittelgebirgslagen der Region bieten bevorzugte Naherholungsmöglichkeiten, können jedoch ihrer Erholungsfunktion nicht immer gerecht werden, weil notwendige Einrichtungen fehlen. Die Flurbereinigung führt auch hierzu Maßnahmen, wie den Bau von Wanderwegen, die Anlage von Wasserflächen, Spielplätzen, Parkplätzen und ähnlichem durch und unterstützt nach Möglichkeit die Vorhaben anderer Stellen. Auch hierbei wird eine Abstimmung mit überörtlichen Bedürfnissen künftig immer notwendiger.
Im Bereich der Naturparke vorgesehene Flurbereinigungen lassen sich rechtzeitig mit den Naturpark-Einrichtungsplänen abstimmen. In diesen Bereichen kommen der Erhaltung und Förderung landschaftlicher und infrastruktureller Voraussetzungen für die Erholung besondere Bedeutung zu.
Das vorhandene ländliche Wegenetz bildet eine wesentliche Grundlage des von den Landratsämtern und kreisfreien Städten errichteten flächendeckenden Radwegenetzes des Regierungsbezirks Oberfranken. Das Radwegenetz wurde unter anderem auch in Abstimmung mit der Flurbereinigungsbehörde ausgewiesen.
Bei der Durchführung von Flurbereinigungen werden die vorhandenen Wald- und Feldwege durch die Neuordnungsmaßnahmen meist verändert, überwiegend werden neue, angemessen befestigte Wege ausgebaut. Bereits bei der Planung des neuen Wegenetzes soll deshalb eine Berücksichtigung des Radwegenetzes erfolgen, damit dieses flächendeckend erhalten und möglichst ergänzt wird.
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