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Regionalplan
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Begründung zu IX. - Verkehr und Nachrichtenwesen
Zu 5.2

Die kürzeste Schienenverbindung zwischen den wichtigen Wirtschaftsräumen Stuttgart und Dresden verläuft im Überblick auf gerader Linie zwischen Nürnberg, Bayreuth und Hof. Diese Tatsache, aber auch das Wissen um die bekannt schlechten vorhandenen Eisenbahnstrecken im genannten Raum hat seit 1991 zu der weit überregional unterstützten Forderung geführt, eine weitgehend neu konzipierte Schienentrasse für den InterCity-Verkehr zwischen Nürnberg und Hof auf möglichst gerader Linienführung zu planen und dadurch in mittelfristiger Sicht auch der oberfränkischen Bezirkshauptstadt Bayreuth zu einem Heraustreten aus ihrer eisenbahnmäßigen Abseitslage zu verhelfen. Die Bayerische Staatsregierung hat diese Forderung inzwischen übernommen und in ihrem Vorschlag für die Fortschreibung 1992 des Bundesverkehrswegeplanes eingebracht. Auch im neuen Entwurf des Gesamtverkehrsplanes Bayern ist diese Strecke enthalten. Sie kann nach Realisierung das Rückgrat für einen neuzeitlichen Schienenverkehr zwischen dem industriereichen Sachsen und Bayern sowie dem gesamten südwestdeutschen Raum bilden. Darüber hinaus birgt sie die Möglichkeit der Einschleifung einer von Prag nach Westen geführten Hochgeschwindigkeitsbahn, was weitere betriebswirtschaftliche Vorteile ergäbe.

Die Forderung nach dieser neu zu konzipierenden Bahnstrecke bildet das zentrale regionalplanerische Anliegen für den Schienenverkehr der Zukunft in der Region Oberfranken-Ost.

Unterstützt wird diese Forderung auch aus Sachsen mit dem Hinweis, dass die Eisenbahnmagistrale Hof-Chemnitz-Dresden eine wichtige Grundlage im Achsenkonzept des sächsischen Raumes ist. Bis zur Realisierung von Ausbau und Elektrifizierung dieser Strecke sind Verbesserungen durch den Einsatz von Regionalschnellbahnen mit Pendolino-Technik notwendig.      

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