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Regionalplan
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Begründung zu IX. - Verkehr und Nachrichtenwesen
Zu 5.4

Wegen des unzureichenden Straßennetzes in den neuen Bundesländern wird der kombinierte Güterverkehr nach Sachsen und Thüringen, aber auch in die Tschechische Republik künftig verstärkte Bedeutung erlangen. Erste Verbesserungen konnten durch die Einrichtung einer Nachtgüterzug-Verbindung von Nürnberg über Hof nach Chemnitz und Dresden erzielt werden, die neben Wagenladungen und Stückgutfrachtwagen auch Containerwagen übernimmt. Wegen der überlasteten Autobahn A 9 und der von Schirnding nach Westen führenden Fernstraßen sowie der vom Schwerlastverkehr ausgehenden Lärm- und Abgaslastungen bringt ein Ausbau des kombinierten Güterverkehrs der Region auch beträchtliche ökologische Vorteile. Es liegt daher nahe, die bestehenden Container-Bahnhöfe in Kulmbach und Marktredwitz für ihre Aufgaben auszubauen und sie soweit wie möglich auch für den Huckepackverkehr zu erschließen. Besondere Bedeutung für die Entlastung des Straßenüberganges bei Schirnding kommt der dauerhaften Einrichtung einer rollenden Landstraße zwischen Eger und Nordbayern zu. 

Positive Impulse für den kombinierten Güterverkehr in der Region können von der Errichtung eines regionalen Güterverkehrszentrums ausgehen, in dem Umschlagmöglichkeiten zwischen Straße und Schiene, Flächen und Speditionen und Lagermöglichkeiten zusammenfassen wären. Als Standort für eine solche Einrichtung bieten sich das Oberzentrum Hof als Schienen- und Autobahnknotenpunkt an.       

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