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Regionalplan
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Begründung zu IX. - Verkehr und Nachrichtenwesen
Zu 7 Nachrichtenwesen
Zu 7.1

Die Einführung des Fernsprech-Nahdienstes auf der Basis von 20-km-Radien, in Grenznähe 2530 km, hat die Zahl der je Ortsnetz zum Nahtarif erreichbaren Fernsprechanschlüsse vergrößert und trägt so zur Verringerung des Versorgungsgefälles zwischen ländlichem Raum und Verdichtungsräumen bei. Ziel der Landesplanung ist allerdings eine raumordnerisch ausgewogene Fernsprechversorgung. Dazu sollen aus allen Gemeinden mit dem jeweiligen Landkreissitz, zumindest aber mit dem zugehörigen Zentrum des Verflechtungsbereichs mittlerer Stufe, Nahgespräche geführt werden können. Dies ist aus den aufgeführten Gemeinden bisher nicht möglich. Weiterhin ist auf das Mittelzentrum Pegnitz hinzuweisen, das durch die Einbeziehung praktisch unbesiedelter Gebiete (Truppenübungsplatz, Veldensteiner Forst) in seinen Nahbereich benachteiligt wird.

Gewisse Verbesserungen haben sich seit 1. Juli 1985 für die Ortsnetze Hollfeld, Pegnitz und Pottenstein ergeben, deren Teilnehmer 50 zusätzliche freie Gebühreneinheiten im Monat erhalten. Diese Regelung ist zunächst bis Ende 1987 befristet.       

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