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Regionalplan
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Begründung zu VI. - Bildungs- und Erziehungswesen, kulturelle Angelegenheiten
Zu 1 Kindergärten, Kindergrippen und Kinderhorte
Zu 1.1

Mit 13.043 Ganztagsplätzen standen am 1. Januar 1994 in der Region für rund 72 % der Drei- und Vierjährigen Kindergartenplätze zur Verfügung. Damit wird der Landesdurchschnitt von 63 % überschritten, der nach dem Landesentwicklungsprogramm angestrebte Wert, der Plätze für alle Fünfjährigen und für 80 % der Drei- und Vierjährigen vorsieht, aber noch nicht erreicht. Insbesondere in den Mittelbereichen Bayreuth, Hof, Münchberg und Pegnitz bestehen noch unterdurchschnittliche Versorgungsgrade. Im Rahmen künftiger Bedarfspläne nach dem Bayerischen Kindergartengesetz sind hier schwerpunktmäßig Verbesserungen erforderlich. Nachdem in allen zentralen Orten Kindergärten vorhanden sind, wird sich der Abbau des Defizits überwiegend durch Verbesserungen in bestehenden Kindergärten vollziehen. Neue Einrichtungen sollten im Interesse kurzer Wege bevorzugt in den bisher unversorgten Gemeinden oder Gemeindeteilen errichtet werden, die gleichzeitig Standort einer Grundschule sind. Aufgrund der Grenzöffnung ist es insbesondere im Norden und Osten der Region zu Bevölkerungszuwächsen gekommen, die einen erhöhten Bedarf an Kindergartenplätzen auslösen. Insgesamt wird für die gesamte Region der im Ziel genannte Versorgungsgrad angestrebt, der für alle Drei- Sechsjährigen, deren Eltern es wünschen, einen Kindergartenplatz vorsieht. Dieser Versorgungsgrad wird kontinuierlich dem tatsächlichen Bedarf angepasst. 

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