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Regionalplan
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Begründung zu VI. - Bildungs- und Erziehungswesen, kulturelle Angelegenheiten
Zu 2.1 Volkschulen

In 128 leistungsfähigen gegliederten Volksschulen wurden im Schuljahr 1984/85 34637 Schüler in 1168 Klassen unterrichtet. Für 2430 ausländische Schüler wurden 56 zweisprachige Klassen gebildet. 27 der 106 Regionsgemeinden sind nicht Schulsitz, 15 davon aber weiterer Schulort, an dem eine oder mehrere Grundschulklassen unterrichtet werden. Grund- und Teilhauptschulen oder Hauptschulen sind in allen zentralen Orten außer dem Kleinzentrum Sparneck vorhanden. Die Jahrgänge 5 und 6 werden lediglich im Unterzentrum Kirchenlamitz, die Jahrgänge 7 bis 9 in den Kleinzentren Schirnding/Hohenberg a. d. Eger und Thiersheim sowie in den Unterzentren Fichtelberg/Warmensteinach, Thurnau und Kirchenlamitz/Marktleuthen/Weißenstadt, nicht unterrichtet. Außer im Nahbereich Fichtelberg/Warmensteinach bestehen allerdings meist nur geringe Entfernungen zu den Hauptschulstandorten.

Soweit sich für einzelne Schulen trotz Senkung der Klassenfrequenz, der Bildung jahrgangsgemischter Grundschulklassen und einzügiger Hauptschulklassen Umgliederungen und Sprengeländerungen nicht vermeiden lassen, bleiben zumindest in den Kleinzentren nach Jahrgangsstufen gegliederte Grundschulen, in den zentralen Orten höherer Stufe möglichst mehrzügige Grund- und Hauptschulen als zentralitätstypische Solleinrichtungen erforderlich. Soweit schulorganisatorische Änderungen erforderlich sind, kommen neben fachlichen Belangen kurzen Wegezeiten für die Grundschüler besondere Bedeutung zu. 

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