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Regionalplan
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Begründung zu VI. - Bildungs- und Erziehungswesen, kulturelle Angelegenheiten
Zu 2.3 Realschulen und Gymnasien

Die Zahl der Schüler an Gymnasien und Realschulen lag im Schuljahr 1982/83 mit insgesamt 21.576 erstmals unter der des Vorjahres. Erstmals ging auch die Zahl der Realschüler gegenüber dem Vorjahr zurück, während bei den Gymnasien der Höchststand der Schülerzahlen bereits 1980/81 mit 13.951 erreicht wurde. Im Schuljahr 1984/85 nahm die Gesamtschülerzahl gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich ab auf 19.909, die der Gymnasiasten auf 12.594.

Der Anteil der Realschüler an den 12- bis unter 20jährigen stieg zwischen 1974 und 1981 von 12,5 auf 13,2 Prozent und nahm bis 1984 auf 12,8 Prozent wieder ab, der der Gymnasiasten an den 10- bis unter 20jährigen stieg dagegen von 16,1 auf 1 8,7 Prozent weiter erheblich an (ohne die Stadt Waldershof, Landkreis Tirschenreuth). Unterdurchschnittliche Anteile ergaben sich bei den Gymnasiasten wie bei den Realschülern in den Landkreisen Bayreuth, Hof und Kulmbach. Das aus kreisfreier Stadt und Landkreis bestehende jeweilige Teilgebiet ergab für Bayreuth einen überdurchschnittlichen, für Hof einen unterdurchschnittlichen Wert. Mit 21,2 Prozent der Gymnasiasten und 16,4 Prozent bei den Realschülern wies der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge jeweils den höchsten Anteil außerhalb der beiden kreisfreien Städte auf.

Auch bei Berücksichtigung der Wirtschaftsschulen verändert sich die unterdurchschnittliche Beteiligung in den Räumen Hof und Kulmbach nicht. Dennoch erscheinen die Versorgung und Verteilung der Schulen in der Region ausreichend. Entfernungen von mehr als 15 km Luftlinie zur nächsten Realschule treten lediglich im Westen des Mittelbereichs Bayreuth auf, wo aber ein entsprechendes Angebot durch die Gesamtschule Hollfeld besteht. Dies gilt ebenfalls für den Gymnasialbereich, in dem die Gesamtschule Hollfeld zum Teil Versorgungsaufgaben mit übernimmt. Darüber hinaus ergeben sich Entfernungen von mehr als 15 km Luftlinie zu benachbarten Gymnasien lediglich noch im Nahbereich Betzenstein und in wenigen Nahbereichen des Mittelbereichs Bayreuth.

Die Überlastung der beiden Realschulen im Oberzentrum Bayreuth besteht trotz des Schülerrückgangs weiterhin und erfordert die Errichtung der im Schulentwicklungsplan vorgesehenen weiteren Realschule. Neben dem Oberzentrum eignen sich auch weitere zentrale Orte im Mittelbereich Bayreuth als Standort.  

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