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Regionalplan
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Begründung zu VII. - Erholung
Zu 2.4

 

Frei- und Hallenbäder sind so über die Region verteilt, dass sie von der Bevölkerung in zumutbarer Entfernung in Anspruch genommen werden können. Auch für Erholung und Fremdenverkehr sind diese Einrichtungen von großer Bedeutung. Alle Oberzentren, möglichen Oberzentren und Mittelzentren verfügen über Hallenbäder, fast alle Unterzentren über Freibäder. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass dieses vom Landesentwicklungsprogramm angestrebte Versorgungsniveau nicht durch Funktionsmängel oder finanzielle Schwierigkeiten gefährdet wird. Die Folgelasten für den Betrieb der Bäder lassen sich in Grenzen halten, wenn das Angebot an Bademöglichkeiten koordiniert und attraktiver gemacht wird. Dies könnte etwa durch die Schaffung eines gemeinsamen Badepasses geschehen, der auch in den benachbarten Teilen Thüringens und Sachsens angeboten wird. besonders in diesen Bereichen Reitwege getrennt vom Wanderwegenetz angelegt werden.

Die Region ist besonders im Norden und Osten gut mit Badeseen, wie Untreusee, Förmitzspeicher, Weißenstädter See, Auensee, Badesee bei Trebgast, Goldbergsee, Fichtelsee, Flecklbad, Nageler Weiher, Quellitzsee, Baggersee Waizenreuth ausgestattet. Allerdings ist darauf zu achten, daß die Erholungsnutzung der Seen nicht beeinträchtigt wird; ein besonderes Augenmerk ist der Ausgestaltung des Umgriffs zu widmen.

Als Folge des Kies- und Sandabbaus werden insbesondere im oberen Maintal sowie im Tal des Weißen Mains neue Wasserflächen geschaffen. In Karte 3 "Landschaft und Erholung" und in B IV 3.1 sind die Wasserflächen bezeichnet, die sich besonders für eine erholungsorientierte Rekultivierung eignen. Sie liegen meist ortsnah in günstiger Verkehrslage.    

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