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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
Zu 1 Beratungsdienste
Zu 1.1

Der zunehmende Bedarf an Beratung in allen Lebensbereichen hat in den letzten Jahren zur Entwicklung eines differenzierten Netzes von Beratungsangeboten geführt, das überwiegend von den Kirchen getragen und mit staatlichen Mitteln gefördert wird. In den zentralen Orten der Region bestehen flächendeckend leicht erreichbare Beratungsstellen für Ehe- und Familienfragen, Erziehungs- und Jugendfragen sowie Einrichtungen der Schwangerschaftsberatung und der Suchtberatung. In den Oberzentren Bayreuth und Hof sind alle genannten Einrichtungen vorhanden. Schwangerschaftsberatung ist auch bei den Staatlichen Gesundheitsämtern in den möglichen Oberzentren Kulmbach und Marktredwitz/Wunsiedel möglich. Ehe- und Familienberatungsstellen sowie Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen stehen als selbständige Einrichtungen oder Außenstellen in den Mittelzentren und allen zentralen Orten höherer Stufe zur Verfügung. Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung wird darüber hinaus im möglichen Mittelzentrum Rehau, Ehe- und Familienberatung auch im Kleinzentrum Bad Steben angeboten.

Bevölkerungsrückgang und Kostensituation lassen für den Planungszeitraum keine weiteren Beratungsstellen mehr erwarten, vielmehr kann bereits die Sicherung des erreichten Ausbaustands in Einzelfällen zu Problemen führen. Um eine Verschlechterung des Beratungsangebots zu verhindern und eine günstigere Auslastung der bestehenden Einrichtungen zu erreichen, wird vor allem eine stärkere Inanspruchnahme anzustreben sein. Bei einzelnen Einrichtungen wird sich dies von selbst aus der noch steigenden Tendenz zur Nutzung des Angebots ergeben, bei anderen bietet es sich an, die Beratungsmöglichkeiten stärker herauszustellen.   

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