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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
Zu 3.1.2

Altengerechte Wohnungen sind nach Lage, Ausstattung und Einrichtung auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen abgestellt. Sie erleichtern bei gesundheitlicher und sozialpflegerischer Betreuung durch ambulante soziale Dienste eine selbständige Lebensführung und vermindern den Bedarf an Heimplätzen. Um eine Integration sicherzustellen, sollten diese Wohnungen in enger Nachbarschaft zu Familienwohnungen oder zu Einrichtungen der Altenhilfe liegen.
Landesplan für Altenhilfe und Landesentwicklungsprogramm sehen vor, dass für mindestens 3 Prozent der Einwohner mit 65 und mehr Jahren Altenwohnungen zur Verfügung stehen sollen. Da der Bestand altengerechter Wohnungen statistisch nicht erfasst ist und die Bedarfsermittlung die genaue Kenntnis örtlicher Verhältnisse voraussetzt, beschränken sich die Aussagen auf die Forderung, grundsätzlich bei der Sanierung bestehender und der Planung neuer Wohngebiete auf eine altengerechte Gestaltung hinzuwirken. Bedarf an derartigen Einrichtungen besteht in allen zentralen Orten der Region, vor allem aber in den Sanierungsgebieten der möglichen Mittelzentren, Mittelzentren, möglichen Oberzentren und Oberzentren wegen der größeren Zahl und höheren Anteile an Mietwohnungen und dort lebender älterer Menschen.   

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