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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
Zu 3 Altenhilfe
Zu 3.1

Offene Altenhilfe

Am 31. Dezember 1984 lebten in der Region 82919 Personen im Alter von 65 und mehr Jahren, davon mehr als 39000 mit 75 und mehr Jahren. Während die Zahl der hochbetagten Mitbürger bis etwa 1987 kontinuierlich weiter auf 41 000 steigen und bis 1990 dann auf rund 38 500 zurückgehen wird, wurde für die Gesamtzahl der Einwohner mit 65 und mehr Jahren 1982 bereits der Höchststand erreicht. Ein Teil davon ist zunehmend auf die Hilfe gesellschaftlicher und staatlicher Einrichtungen angewiesen. Die unterschiedliche Entwicklung in den Altersgruppen erfordert Einrichtungen, die in ihrer Kapazität flexibel sind und den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen. 

Altenhilfe soll vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe sein und dazu beitragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich ein selbstständiges Leben führen können. Der offenen Altenhilfe und darin vor allem den sozialen Diensten kommen daher besondere Bedeutung zu. Der weitere Ausbau der Alten- und Altenpflegeheime ist aber in Teilräumen weiterhin erforderlich, zumal die Zahl der Hochbetagten noch immer ansteigt und die Angehörigen, besonders bei schlechtem Gesundheitszustand, die Versorgung und pflegerische Betreuung häufig nicht auf Dauer leisten zu können.  

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