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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
Zu 4.1 Frühförderung

Bei ca. 6 Prozent aller Neugeborenen bestehen oder drohen Behinderungen. Frühzeitiges Erkennen und Behandeln sind entscheidend, um Behinderungen zu verhüten oder wesentlich zu mildern. Die Erfolgsaussichten sind bei Säuglingen und Kleinkindern besonders günstig, da die ersten Lebensjahre entscheidend für die weitere Entwicklung der körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten sind und die Aufnahmefähigkeit, Offenheit und Prägbarkeit in diesem Lebensalter die besten Voraussetzungen für eine Förderung der Gesamtpersönlichkeit bieten.

Das nach dem Zweiten Bayerischen Landesplan für Behinderte angestrebte flächendeckende Netz mit je einer Frühförderstelle in jedem Landkreis besteht in der Region bereits. Bisher nicht vorhanden sind dagegen ausreichende Diagnosemöglichkeiten. Mit dem geplanten Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Oberzentrum Bayreuth werden im Planungszeitraum differenzierte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geschaffen.     

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