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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
Zu 4.2 Werkstätten für Behinderte

Eine umfassende Integration Behinderter in das Arbeitsleben erfordert, dass möglichst viele einen angemessenen Arbeitsplatz in Betrieben und Verwaltungen des allgemeinen Arbeitsmarktes einnehmen.

Zahlreiche Behinderte sind aber so stark beeinträchtigt, dass ihre Arbeitsleistung für eine Beschäftigung in der Wirtschaft nicht ausreicht. Um auch diesen Mitbürgern einen Arbeitsplatz oder die Möglichkeit zur Ausübung einer geeigneten Tätigkeit bieten zu können, wurde mit den Werkstätten für Behinderte ein Sonderarbeitsmarkt geschaffen. Der Zweite Bayerische Landesplan für Behinderte strebt ein flächendeckendes Netz leistungsfähiger teilstationärer Werkstätten mit einem Arbeitsplatz je 1000 Einwohner an. Darüber hinaus wird ein ausreichendes Angebot in stationären Einrichtungen für notwendig gehalten. Mit teilstationären Werkstätten in den beiden Oberzentren und im möglichen Oberzentrum Kulmbach und stationären Werkstätten im Kleinzentrum Himmelkron stehen über 500 Arbeitsplätze in teilstationären und 200 Plätze in stationären Werkstätten zur Verfügung. Vorgesehen ist die Errichtung einer neuen Werkstatt in Marktredwitz anstelle des bisherigen Provisoriums in der Gemeinde Nagel (Region Oberpfalz-Nord).

Die Werkstattplätze in den stationären Einrichtungen in Himmelkron können nur zum Teil auf die regionale Versorgung angerechnet werden. Mit den teilstationären Einrichtungen steht aber flächendeckend eine Arbeitsplatzzahl zur Verfügung, die bereits über den Mindestbedarf hinausgeht. .     

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