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Regionalplan
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Begründung zu VIII. - Sozial- und Gesundheitswesen
 

Zu 6.2

Ambulante ärztliche Versorgung

Tabelle 5 zeigt die in den Teilräumen der Region unterschiedliche Dichte der ambulanten ärztlichen Versorgung. Insbesondere in den ländlich strukturierten Gebieten sind bei den sonstigen Gebietsärzten und Zahnärzten wesentlich mehr Einwohner von einem Arzt zu versorgen als in anderen Bereichen und als im Landesdurchschnitt.

Ein gewisser Ausgleich erfolgt durch die Oberzentren Bayreuth und Hof, die entsprechend ihren zentralörtlichen Funktionen ihre Nahbereiche mitversorgen.

Die ambulante unfallchirurgische Versorgung der Bevölkerung im Mittelbereich Kulmbach ist noch verbesserungsbedürftig.

 Tabelle 5: Kassenärztliche und kassenzahnärztliche Versorgung in de Region Oberfranken-Ost

Gebiet Einwohner je
Kassenarzt in der Kassen-
zahnarzt
Kiefer-
orthopäde
Allgemein-
ärztliche
Versorgung
sonstigen
gebiets-
ärztlichen
Versorgung
ärztlichen
Versorgung
insgesamt
Mittelbereich
Bayreuth
2.216 1.462 881 1.998 354.616
Mittelbereich
Hof
2.288 1.931 1.047 2.207 123.567
Mittelbereich
Kulmbach
1.883 1.883 941 2.225 73.434
Mittelbereich
Marktredwitz/
Wunsiedel
1.577 2.447 959 1.918 -
Mittelbereich
Münchberg
2.005 3.174 1.229 2.241 -
Mittelbereich
Pegnitz
2.172 2.172 1.086 2.172 -
Mittelbereich
Selb
2.121 2.062 1.069 12.062 -
Region 2.043 1.881 979 2.095 83.089
Bayern 1.871 1.425 809 1.702 41725

Wachsendes Gesundheitsbewusstsein sowie steigende Lebenserwartung dürften im Planungszeitraum die Nachfrage nach ärztlichen Leistungen ansteigen lassen, so dass die Niederlassung weiterer praktischer, Allgemein-, sonstiger Gebiets- und Zahnärzte sowie Kieferorthopäden in der Region erforderlich wird. Dabei ist die Bereitstellung geeigneter Praxisräume besonders in kleineren Orten oft entscheidend für die Niederlassung eines Arztes.

Da die Einrichtung einer neuen Arzt- oder Zahnarztpraxis in erheblichem Maße von den Kosten abhängt, ist eine Verbesserung der Versorgung auch dadurch erreichbar, dass durch moderne Formen des Praktizierens, wie Gemeinschaftspraxen, bessere Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Nutzung medizinischer Geräte sowie günstigere Arbeitsmöglichkeiten und Arbeitszeiten für die beteiligten Ärzte und Zahnärzte insbesondere im ländlichen Raum geschaffen werden.

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