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Regionalplan
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Begründung zu X. - Energieversorgung
Zu 2.2

Die genannten Stromverteilungsanlagen werden von der Energiewirtschaft zur Abdeckung der weiteren Lastentwicklung und zur Stützung der Mittelspannungsnetze für erforderlich gehalten. Geeignete Trassen und Standorte der im Ziel angeführten Planungen wurden noch nicht landesplanerisch beurteilt. Sie sind zum Teil auch nicht konkret bekannt. Es ist deshalb ein regionalplanerisches Anliegen, darauf hinzuwirken, dass der Bau dieser Anlagen in den genannten Räumen möglich bleibt, wenn die weitere Entwicklung des Energiebedarfs oder Überlegungen zur ausreichenden Sicherung der Energieversorgung diesen erfordern. Im Rahmen einer späteren Konkretisierung der im Ziel genannten Planungen sollten Leitungstrassen und Umspannwerksstandorte in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden nach Möglichkeit so gewählt werden, dass sie deren bauliche Entwicklung nicht beschränken, eine Verlegung der Stromversorgungseinrichtungen aus dichtbebauten Ortsbereichen ermöglichen und durch Zusammenlegung von Leitungstrassen und Umspannwerksstandorten einem weiteren Landschaftsverbrauch insbesondere in unbelasteten Naturparkbereichen vorgebeugt wird. Inwieweit die von Gemeinden vorgeschlagenen Leitungsführungen oder die Zusammenführung und Bündelung von Leitungstrassen auf einem Mastgestänge realisiert werden können, bleibt der jeweiligen landesplanerischen Überprüfung und Abstimmung vorbehalten.

Eine zu erwartende günstige Entwicklung der Region durch die wiedergewonnene Mittelpunktslage lässt voraussichtlich nicht nur im Raum Bayreuth, sondern in der gesamten Region den Energiebedarf steigen. Es liegt daher im Interesse einer ausreichenden Energieversorgung, die regionalen Stromnetze bei Bedarf stärker an das in der Region vorhandene Höchstspannungsnetz, das auch mit denen Thüringens, Sachsens und der Tschechischen Republik verknüpft ist, anzubinden. Möglichkeiten dafür bestehen im Raum Münchberg. Zur Verbesserung der Versorgungssicherheit von Umspannwerksbereichen in Grenzregionen sollten Verknüpfungen der regionalen 110kV-Netze mit denen Thüringens, Sachsens und der Tschechischen Republik möglich bleiben.      

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