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Regionalplan
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Begründung zu XII. - Technischer Umweltschutz
Zu 3 Lärmschutz
Zu 3.2

Nach dem Landesentwicklungsprogramm soll die Belastung der Bevölkerung durch Fluglärm gesenkt werden. Dazu sollen, soweit erforderlich, auch für Landeplätze für den Bedarfsluftverkehr Lärmschutzbereiche in den Regionalplänen ausgewiesen werden. Um die spezifische Lärmbelastung an solchen Flugplätzen zu erfassen, ist das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen bemüht, ein eigenes Bewertungsverfahren zu erarbeiten und den regionalen Planungsverbänden geeignetes Material zur Verfügung zu stellen.

In der Region wird Bedarfsluftverkehr (Regionalluftverkehr) auf den Verkehrslandeplätzen "Bayreuth" und "Hof" betrieben. Bis zur Fertigstellung des o. a. Bewertungsverfahrens sollten die im Bereich dieser Landeplätze gelegenen Städte und Gemeinden einer Zunahme der Fluglärmbelastungen von sich aus im Zuge der Bauleitplanung entgegenwirken. Beim Verkehrslandeplatz "Bayreuth" gilt dies für Bayreuth, Bindlach und Goldkronach, beim Verkehrslandeplatz "Hof" für Hof und Konradsreuth.

Am Sonderlandeplatz "Rosenthal-Field-Plössen" (Gemeinde Speichersdorf) ergaben sich bei Messungen im Sommer 1984 bereits beim bisherigen Flugbetrieb Überschreitungen des zulässigen Planungsrichtpegels, so dass einer Zunahme der Fluglärmbelastung auch hier entgegengewirkt werden soll.

Der Einsatz regionalplanerischer Mittel stellt allerdings nur eine von verschiedenen Möglichkeiten zur Fluglärmminderung dar. Ebenso sollten Maßnahmen zur Lärmminderung an der Quelle genutzt werden. Weitere zu prüfende Möglichkeiten bestehen in der Festlegung von Flugrouten, in lärmmindernden An- und Abflugverfahren sowie Betriebsbeschränkungen für die Nachtzeit. Eine Landegebührstaffelung, die lärmarme Flugzeuge begünstigt, wurde bereits eingeführt.