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Regionalplan
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Begründung zu XII. - Technischer Umweltschutz
Zu 3 Lärmschutz
Zu 3.3

Die Belastung der Bevölkerung durch Verkehrslärm ist in der Region zwar insgesamt noch erträglich, doch hat sich die Situation seit der Grenzöffnung in Teilräumen erheblich verschlechtert. Künftig dürften die Zunahme der Kfz-Zulassung der neuen Bundesländer sowie die Verkehrszunahme aufgrund des ab 1993 bestehenden EU-Binnenmarktes zu einer weiteren Verschlechterung der Lärmsituation führen.

Regionsweit am stärksten vom Verkehrslärm betroffen ist der Raum entlang der Autobahn A 9, die seit Grenzöffnung eine durchschnittliche Verkehrsbelastung vom 40.000 bis 60.000 Kfz pro Tag aufweist. Eine deutliche Zunahme der Belastung durch Verkehrslärm ist jedoch auch an den Entwicklungsachsen von regionaler und überregionaler Bedeutung zu verzeichnen. Dies gilt insbesondere auch für die A 93, A 72, B 2, B 15, B 289 sowie die B 303.

Verstärkte Lärmimmissionen dürften künftig auch von den Bundesbahnhauptstrecken der Region ausgehen, wenn sich der Schienenverkehr zwischen Bayern, den neuen Bundesländern und der Tschechischen Republik wie erwartet verstärkt. Hier dürften daher gleichfalls flankierende Lärmschutzmaßnahmen erforderlich werden.