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Regionalplan
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Begründung zu I. - Natur und Landschaft
Zu 1 Landschaftliches Leitbild
Zu 1.3

Nach Art. 2 Nr. 14 BayLpIG soll auf eine ausreichende überörtliche Gliederung von Siedlungsgebieten durch Grün- und sonstige Freiflächen hingewirkt werden. Die genannten Siedlungsräume weisen zunehmend Verdichtungstendenzen und teilweise bandartige Siedlungsstrukturen auf, die zu einer Beeinträchtigung der Umweltqualität führen. Dieser kann durch regionale Grünzüge und Trenngrünbereiche entgegengewirkt werden.

Regionale Grünzüge sind Landschaftsbereiche, in denen die Faktoren der natürlichen Lebensumwelt weitgehend erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden sollen, um vor allem für verdichtete Siedlungsgebiete Gliederungsfunktionen, Klimaverbesserungen und siedlungsnahe Erholung zu ermöglichen.
Die in die freie Landschaft übergreifenden Grünflächen und Freiräume zwischen den Orten oder Ortsteilen haben als Trenngrün vorrangig Siedlungsgebiete zu gliedern und landschaftlich einzubinden. Sie sollen ein unerwünschtes Zusammenwachsen bebauter Bereiche zu bandartigen Siedlungsstrukturen verhindern und können die Frischluftzirkulation begünstigen. Bei diesen Flächen handelt es sich teilweise um wertvolle Erholungsräume, die zu Fuß erreichbar sind. Durch Erhaltung der siedlungsnahen Trenngrünbereiche, regionalen Grünzüge und Freiflächen wird außerdem der Zersiedlung ökologisch bedeutender Landschaftsräume wie Fluss- und Bachtäler entgegengewirkt.
In der Region sollen deshalb regionale Grünzüge und Trenngrün besonders* in den genannten und in Karte 2 "Siedlung und Versorgung" zeichnerisch erläuternd dargestellten Bereichen erhalten, entwickelt oder soweit erforderlich erweitert werden.

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