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Regionalplan
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Begründung zu I. - Natur und Landschaft
Zu 3.2 Naturdenkmäler und Landschaftsbestandteile 
In allen Naturräumen der Region wurden alte und markante Bäume und insbesondere in der Nördlichen Frankenalb geologische Aufschlüsse, Dolinen und Höhlen wegen ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung als Naturdenkmale gesichert. Aus denselben Gründen sollen Einzelschöpfungen und flächenhafte Naturdenkmale weiterhin erhalten und gesichert werden.

Für einen ausgeglichenen und stabilen Naturhaushalt ist eine Vielzahl naturnaher Landschaftsbestandteile notwendig. Nach Art. 7 und 9 BayNatSchG können jedoch nicht alle erhaltenswerten Teile von Natur und Landschaft geschützt werden. Art. 12 BayNatSchG ermöglicht deshalb, Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten oder für Naturhaushalt und Landschaftsbild erforderliche Landschaftsstrukturen, wie naturnahe Gewässer, Auwaldreste, Quellbereiche, Feuchtflächen gem. Art. 6 d BayNatSchG, Niederwälder, typische Hecken und Feldgehölze, unter Schutz zu stellen. In der Region sind es hauptsächlich charakteristische, teilweise extensiv bewirtschaftete Landschaftsteile, die als wertvolle Biotope stabilisierend und ausgleichend in der Kulturlandschaft wirken. Gleichzeitig tragen sie maßgeblich zur strukturellen und visuellen Vielfalt und zur Erholungseignung bei. Deshalb sollen insbesondere die genannten Landschaftsbestandsteile, deren Existenz zum Teil bedroht ist, gesichert werden.
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