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Regionalplan
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Begründung zu I. - Natur und Landschaft
Zu 4.2.4 Entnahmestellen liegen oft in ökologisch bedeutsamen Bereichen und verursachen Eingriffe in Naturhaushalt und Landschaftsbild. Durch Rekultivierung und Renaturierung müssen die Folgen ausgeglichen werden. Die beim Abbau entstehenden Gruben und Baggerseen können wegen des nicht ausreichend vorhandenen geeigneten Verfüllungsmaterials oder wegen entgegenstehender Belange der Wasserversorgung, des Naturschutzes und der Landschaftspflege nicht alle verfüllt und der ursprünglichen Nutzung zugeführt werden. Deshalb soll besonders bei Entnahmestellen im Zuge der Rekultivierung auf eine Biotopentwicklung hingewirkt werden.

Steinbrüche und Rhätsandsteingruben werden zunehmend für die Ablagerung von Bauschutt und Erdaushub verwandt und anschließend land- oder forstwirtschaftlich rekultiviert. Sie sind aber mit ihren Steilwänden oft besonders wertvolle Lebensräume bedrohter Vogelarten oder schützenswerter Pflanzengesellschaften.
Im Interesse der Erhaltung von Lebensräumen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten müssen deshalb einige Baggerseen sowie einzelne aufgelassene Rohstoffgewinnungsflächen oder Teilflächen von jeglicher Nutzung freigehalten und als Biotope gestaltet werden.
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